Inhaltsverzeichnis
- 1 Digital Workplace „einfach erklärt“
- 2 Definition: Digital Workplace
- 3 Digital Workplace vs. Digital Workspace
- 4 Nutzen, Bedarf & Potenzial prüfen
- 5 Anforderungen
- 6 Vorteile & Nutzen
- 7 Nachteile & Herausforderungen
- 8 Anleitung zur Einführung
- 9 Zentrale Komponenten
- 10 Checkliste zur Auswahl eines Anbieters
- 11 Best Practices & Branchenbeispiele
- 12 Aktuelle Trends & Entwicklungen
- 13 Häufig gestellte Fragen

Immer mehr Unternehmen digitalisieren ihre Arbeitsprozesse, um effizienter, flexibler und zukunftsfähig zu bleiben. Der Digital Workplace bildet dabei das digitale Rückgrat für moderne Zusammenarbeit. Wer erfolgreich digitalisieren möchte, kommt an einem professionell geplanten Digital Workplace nicht vorbei. In diesem Artikel erfahren Sie, was dahintersteckt, worauf es ankommt und wie Unternehmen vorgehen können.
Digital Workplace „einfach erklärt“
Ein Digital Workplace ist ein digitaler Arbeitsplatz. Er verbindet alle Programme, Dateien und Kommunikationswege, die Mitarbeitende für ihre tägliche Arbeit benötigen, an einem zentralen Ort.
So können Teams auch dann effizient zusammenarbeiten, wenn sie an verschiedenen Standorten oder im Homeoffice sind. Egal ob E-Mails, Dokumente oder Videokonferenzen: Alles läuft digital über eine gemeinsame Plattform.
Definition: Digital Workplace
Ein Digital Workplace bezeichnet eine digital unterstützte Arbeitsumgebung, in der Mitarbeitende orts- und zeitunabhängig auf alle relevanten Informationen, Tools und Kommunikationsmittel zugreifen können. Er kombiniert Anwendungen wie E-Mail, Kalender, Projektmanagement, Dokumentenmanagement und Kollaborationssoftware zu einer integrierten digitalen Plattform.
Im Unterschied zum Homeoffice, das lediglich den Arbeitsort beschreibt, ist der Digital Workplace unabhängig vom physischen Arbeitsplatz. Anders als ein Intranet, das meist nur Informationen bereitstellt, ermöglicht der Digital Workplace aktives Arbeiten. Und während ein DMS (Dokumentenmanagementsystem) sich ausschließlich auf die Verwaltung digitaler Dokumente konzentriert, umfasst der Digital Workplace sämtliche Prozesse und Werkzeuge des digitalen Arbeitens.
Für Unternehmen sind insbesondere folgende Anforderungen entscheidend:
- IT-Sicherheit und Datenschutz (z.B. DSGVO-Konformität)
- Nahtlose Integration bestehender Systeme (z.B. ERP, CRM, DMS)
- Compliance mit gesetzlichen und unternehmensinternen Richtlinien
- Effizienzsteigerung durch automatisierte Workflows und zentrale Zugänglichkeit
Digital Workplace vs. Digital Workspace
Die Begriffe Digital Workplace und Digital Workspace werden häufig synonym verwendet, bezeichnen aber unterschiedliche Ebenen der digitalen Arbeitswelt.
Digital Workplace
Der Digital Workplace beschreibt das strategische Gesamtkonzept: Er umfasst die Technologien, Prozesse, Tools und die Unternehmenskultur, die digitales Arbeiten ermöglichen. Ziel ist es, eine produktive, sichere und vernetzte Arbeitsumgebung zu schaffen.
Digital Workspace
Der Digital Workspace hingegen ist die konkrete technische Umgebung, also die Benutzeroberfläche, über die Mitarbeitende auf Anwendungen, Dateien und Kommunikationswege zugreifen, beispielsweise ein zentrales Dashboard oder Portal.
Für Unternehmen ist diese Unterscheidung wichtig
Während der Digital Workspace bei der Auswahl der Softwarelösungen und Benutzeroberflächen im Fokus steht, betrifft der Digital Workplace die übergeordnete digitale Strategie, inklusive IT-Architektur, Mitarbeiterführung und Change-Management.
Nutzen, Bedarf & Potenzial prüfen
Ein Digital Workplace kann Unternehmen helfen, effizienter, flexibler und zukunftssicherer zu arbeiten. Doch nicht jede Organisation profitiert im gleichen Maß. Deshalb lohnt es sich, Bedarf und Potenzial vorab zu analysieren, insbesondere mit Blick auf die eigenen Strukturen, Prozesse und Ziele.
Was Studien zum Digital Workplace zeigen:
- 17 % schnellere Abläufe bei digitalisierten Unternehmen (Bitkom)
- +25 % Mitarbeiterzufriedenheit durch moderne Arbeitsumgebungen (Gartner)
- 20 % weniger Zeitverlust durch digitale Such- und Zugriffsmöglichkeiten (McKinsey)
Typische Nutzen im Überblick
Die Studienergebnisse zeigen klar den Mehrwert digitaler Arbeitsumgebungen. Hier die wichtigsten Vorteile auf einen Blick:
Kostensenkung
Weniger analoge Prozesse, geringerer Papierverbrauch.
Flexibles Arbeiten
Orts- und zeitunabhängiger Zugriff auf alle relevanten Systeme.
Höhere Produktivität
Weniger Zeitverlust durch Medienbrüche oder Informationssuche.
Bessere Skalierbarkeit
Neue Mitarbeitende oder Teams lassen sich leichter einbinden.
Schnellere Entscheidungen
Durch direkten Zugriff auf aktuelle Informationen.
Effizientere Zusammenarbeit
Zentrale Tools für Kommunikation und gemeinsame Dokumentbearbeitung.
In Zeiten hybrider Arbeitsmodelle und stetig wachsender Datenmengen ist der Digital Workplace mehr als nur eine Option, denn er wird zur Voraussetzung für wettbewerbsfähiges Arbeiten. Digitale Dokumente sind dabei der Schlüssel: Sie bilden die Grundlage für automatisierte Workflows, revisionssichere Ablagen und standortübergreifende Zusammenarbeit. Genau hier unterstützt ScanProfi mit professioneller Dokumentendigitalisierung.
Selbsttest: Ist Ihr Unternehmen bereit für einen Digital Workplace?
Ob sich die Einführung eines Digital Workplace in Ihrem Unternehmen wirklich lohnt, lässt sich mit wenigen gezielten Fragen klären. Beantworten Sie die folgenden Fragen mit „Ja“ oder „Nein“:
- Gibt es wiederkehrende Prozesse, die manuell abgewickelt werden?
- Gibt es häufige Medienbrüche zwischen analogen und digitalen Prozessen?
- Müssen Informationen oft mehrfach abgelegt oder manuell übertragen werden?
- Sind wichtige Informationen und Dokumente aktuell nur in Papierform verfügbar?
- Nutzen verschiedene Abteilungen unterschiedliche Tools ohne zentrale Plattform?
- Arbeiten Ihre Teams regelmäßig von verschiedenen Standorten oder im Homeoffice?
Ergebnis:
➜ Bereits zwei bis drei Ja-Antworten deuten darauf hin, dass ein Digital Workplace deutlichen Mehrwert bieten kann.
Anforderungen
Bevor ein Digital Workplace erfolgreich eingeführt werden kann, sollten bestimmte Voraussetzungen im Unternehmen erfüllt sein. Diese betreffen nicht nur die technische Infrastruktur, sondern auch die organisatorische und kulturelle Ausgangslage. Wer hier frühzeitig die richtigen Weichen stellt, verhindert spätere Umsetzungsprobleme.
Technologische Grundlagen
Ein Digital Workplace benötigt eine belastbare technische Basis. Dazu zählen:
- Eine stabile Internetverbindung und sichere Netzwerkstruktur
- Kompatible Endgeräte und IT-Standards, z. B. für mobiles Arbeiten
- Offene Schnittstellen zur Integration bestehender Systeme (ERP, DMS, CRM)
- Cloudfähigkeit, um ortsunabhängige Zugriffe und skalierbare Dienste zu ermöglichen
Organisatorische Voraussetzungen
Auch intern muss das Unternehmen auf den digitalen Wandel vorbereitet sein:
- Ressourcen für Schulung, Betreuung und Support
- Eine strukturierte Datenarchitektur und klare Verantwortlichkeiten
- IT-Kompetenz in relevanten Abteilungen oder Zugriff auf externe Beratung
- Digitale Reife, ergo erste Erfahrungen mit digitalen Tools und standardisierte Prozesse
Digital Readiness Check
Ein kurzer Selbstcheck zeigt, ob Ihr Unternehmen bereit für den nächsten Schritt ist:
✅ Unterstützt die Geschäftsführung aktiv digitale Projekte?
✅ Ist die Internetverbindung unternehmensweit stabil und sicher?
✅ Haben Ihre Teams Zugriff auf mobile Geräte mit sicheren Zugriffsrechten?
✅ Gibt es ein internes Verständnis dafür, warum Digitalisierung notwendig ist?
✅ Bestehen klare Verantwortlichkeiten für Datenpflege und Systemadministration?
✅ Gibt es bereits digitale Tools im Einsatz, z. B. Cloudspeicher oder Kollaborationssoftware?
Ergebnis:
➜ Je mehr Punkte Sie mit „Ja“ beantworten können, desto besser sind die Voraussetzungen für einen erfolgreichen Start in den Digital Workplace.
Vorteile & Nutzen
Ein gut implementierter Digital Workplace bringt zahlreiche Vorteile mit sich, sowohl auf operativer als auch auf strategischer Ebene. Unternehmen profitieren von effizienteren Prozessen, besserer Zusammenarbeit und höherer Anpassungsfähigkeit an sich wandelnde Anforderungen.
Automatisierung
Standardprozesse wie Freigaben oder Archivierungen können systemgestützt abgewickelt werden.
Erhöhte Flexibilität
Mitarbeitende können orts- und zeitunabhängig auf alle relevanten Informationen und Tools zugreifen.
Nachhaltigere Abläufe
Der Umstieg auf papierlose Workflows spart Ressourcen und reduziert Umweltbelastung.
Weniger Medienbrüche
Durchgängige digitale Prozesse sorgen für Konsistenz, Transparenz und Nachvollziehbarkeit.
Schnellerer Informationszugriff
Entscheidungen lassen sich auf Basis aktueller und verlässlicher Daten fundierter treffen.
Geringerer Verwaltungsaufwand
Digitale Akten, automatisierte Abläufe und zentrale Datenhaltung reduzieren manuelle Prozesse.
Zentrale Plattform statt Insellösungen
Alle Anwendungen, Daten und Kommunikationswege sind miteinander vernetzt.
Wissensaustausch im Unternehmen
Informationen sind zentral verfügbar. Das verhindert doppelte Arbeit und schafft Klarheit.
Engagement & Zufriedenheit
Mitarbeitende schätzen moderne, intuitive Systeme und die Möglichkeit, flexibel zu arbeiten.
Effizienzsteigerung
Digitale Arbeitsumgebungen reduzieren den Aufwand für Informationssuche und Verwaltung. Somit steigt die Produktivität.
➜ Ein Digital Workplace ist damit nicht nur ein technologisches Upgrade, sondern eine Investition in Zukunftsfähigkeit, Wettbewerbsstärke und Mitarbeiterbindung.
Nachteile & Herausforderungen
Trotz zahlreicher Vorteile ist die Einführung eines Digital Workplace kein Selbstläufer. Unternehmen stehen vor verschiedenen technologischen, organisatorischen und kulturellen Herausforderungen. Wer diese frühzeitig erkennt und aktiv adressiert, kann Stolpersteine minimieren und Akzeptanz fördern.
Investitionskosten & ROI
Die Umstellung verursacht Aufwand und der Nutzen zeigt sich oft erst mittelfristig.
Altsysteme & Datenmigration
Bestehende IT-Strukturen lassen sich oft nur schwer integrieren oder übertragen.
Tool-Vielfalt & fehlende Strategie
Ohne klare Zielsetzung entstehen unübersichtliche Systemlandschaften.
Datenschutz & Informationssicherheit
Neue Tools müssen DSGVO-konform und sicher implementiert werden.
Koordinationsaufwand & Strukturbedarf
Digitales Arbeiten erfordert klare Prozesse, Rollen und Zuständigkeiten.
Soziale Isolation
Der informelle Austausch mit Kollegen nimmt im digitalen Raum ab.
Tendenz zur Mehrarbeit
Digitale Erreichbarkeit erhöht die Gefahr von Überstunden.
Technische Ungleichheit
Die Infrastruktur zu Hause ist oft schlechter als im Büro.
Ablenkung im Homeoffice
Haushalt, Familie oder unklare Arbeitszeiten stören die Konzentration.
Verschwimmende Grenzen
Die Trennung zwischen Arbeit und Privatleben fällt schwerer.
Eigenkosten im Remote Setting
Strom, Geräte und Material müssen teilweise selbst getragen werden.
Mobilität & Dokumententransport
Ohne klare Strukturen wird das Arbeiten mit physischen Unterlagen kompliziert.
Veränderungswiderstand & Unsicherheit
Mitarbeitende tun sich schwer mit neuen Tools oder Arbeitsweisen.
➜ Ein Digital Workplace bringt viele Chancen mit sich. Wer jedoch die typischen Hürden ignoriert, riskiert Reibungsverluste, Akzeptanzprobleme und ineffiziente Prozesse.
Anleitung zur Einführung
Die Einführung eines Digital Workplace ist kein reines IT-Projekt, denn sie erfordert strategische Planung, klare Verantwortlichkeiten und die Einbindung aller relevanten Akteure. Im Folgenden finden Sie eine bewährte Schritt-für-Schritt-Anleitung mit praktischen Tipps für Entscheider.

Bedarfsanalyse & Zieldefinition
Zu Beginn steht die Frage: Was genau soll der Digital Workplace im Unternehmen leisten? Geht es um ortsunabhängiges Arbeiten, effizientere Kommunikation, zentrale Dokumentenverwaltung oder alles zusammen?
Binden Sie alle Fachabteilungen ein, nicht nur die IT. So stellen Sie sicher, dass reale Bedürfnisse berücksichtigt werden und nicht an der Praxis vorbeigeplant wird.

Ist-Analyse & Infrastruktur prüfen
Im nächsten Schritt wird der Status quo erfasst: Welche Systeme sind bereits vorhanden? Wo bestehen Medienbrüche? Wie ist der aktuelle Digitalisierungsgrad.
Starten Sie mit einem einfachen Tool-Audit. Oft gibt es bereits viele digitale Einzellösungen – der Schlüssel liegt in deren Integration.

Tool-Auswahl & Anbieter evaluieren
Nun folgt die Auswahl geeigneter Softwarelösungen. Es zählt nicht nur der Funktionsumfang, sondern vor allem die Integrationsfähigkeit.
Achten Sie darauf, dass die Tools DSGVO-konform sind und Schnittstellen zu Ihren vorhandenen Anwendungen bieten. Das spart später Zeit und Ressourcen.

Pilotphase & Testszenarien durchführen
Bevor der Digital Workplace unternehmensweit ausgerollt wird, empfiehlt sich eine Pilotphase. So lassen sich Schwachstellen erkennen und die Akzeptanz testen.
Wählen Sie für den Test ein überschaubares, aber prozessstarkes Einsatzfeld, z. B. das Rechnungswesen oder das Vertragsmanagement.

Rollout planen & schulen
Der Rollout sollte strukturiert erfolgen: mit klarer Kommunikation, Verantwortlichkeiten und begleitender Schulung aller betroffenen Teams.
Schulung ist mehr als Software-Erklärung. Zeigen Sie den Nutzen für den Arbeitsalltag. Das erhöht die Akzeptanz nachhaltig.

Monitoring & Weiterentwicklung
Nach dem Rollout ist vor der Optimierung. Ein Digital Workplace ist ein dynamisches System, das regelmäßig überprüft und angepasst werden sollte.
Planen Sie feste Feedbackschleifen, z. B. nach 3 und 6 Monaten, um technische, organisatorische oder kulturelle Anpassungen frühzeitig zu erkennen.
➜ Eine erfolgreiche Einführung gelingt nicht mit der „großen Lösung von heute auf morgen“, sondern durch ein strukturiertes Vorgehen in Etappen mit realistischen Zielen, klaren Verantwortlichkeiten und kontinuierlichem Lernen.
Zentrale Komponenten
Ein Digital Workplace besteht aus mehreren zentralen Bausteinen, die je nach Unternehmensstruktur und Zielsetzung individuell zusammenspielen. Damit die digitale Arbeitsumgebung reibungslos funktioniert, müssen sowohl die technologischen Grundlagen als auch organisatorische Rahmenbedingungen stimmen.
Technologische Bausteine
Die technologische Infrastruktur ist das Rückgrat eines funktionierenden Digital Workplace. Zu den wichtigsten Elementen gehören:
Cloud-Services
Zentrale Datenspeicherung & Zugriff über Plattformen wie Microsoft 365 oder Google Workspace
Kollaborations-Tools
Echtzeit-Kommunikation & Teamarbeit via MS Teams, Slack oder Zoom
Digitale Archivierung & Workflows
Automatisierte Prozesse, rechtssichere Ablage & digitale Aktenführung (z.B. ScanProfi)
Dokumentenmanagementsysteme
Strukturierte Ablage, Verwaltung & Suche digitaler Dokumente (z. B. DocuWare, d.velop)
Organisatorische Komponenten
Technik allein reicht nicht; organisatorische Voraussetzungen entscheiden maßgeblich über den Erfolg:
Digitale Dokumentenbasis
Nur aufbereitete, digitalisierte Dokumente ermöglichen durchgängige Workflows
Schnittstellen & Integration
Anbindung von DMS, ERP, CRM & Kommunikationslösungen in eine einheitliche Umgebung
Mobile Device Management
Verwaltung & Absicherung mobiler Endgeräte im Arbeitskontext
Cybersecurity & Compliance
Schutz vor Datenverlust & Gewährleistung regulatorischer Vorgaben
Zugriffskonzepte & Rollenmodelle
Gesteuerte Rechtevergabe für unterschiedliche Nutzergruppen
Checkliste zur Auswahl eines Anbieters
Ein Digital Workplace ist nur so gut wie die Systeme, auf denen er basiert. Die Auswahl der richtigen Softwarelösungen und Dienstleister entscheidet maßgeblich über Effizienz, Nutzerakzeptanz und Zukunftsfähigkeit. Die folgende Checkliste hilft Ihnen dabei, die wichtigsten Kriterien im Blick zu behalten.
☐ Nutzerfreundlichkeit:
Ist die Bedienung intuitiv? Gibt es ein klares, konsistentes Design?
☐ Integrationsfähigkeit:
Können bestehende Systeme (z. B. ERP, DMS, CRM) problemlos angebunden werden?
☐ Support, Schulung & Beratung:
Bietet der Anbieter technische Unterstützung, Schulungen oder individuelle Beratung?
☐ Branchenkenntnis & Referenzen:
Hat der Anbieter Erfahrung in Ihrer Branche? Gibt es aussagekräftige Kundenbeispiele?
☐ Datenschutz & Zertifizierungen:
Ist der Anbieter DSGVO-konform? Verfügt er über relevante Zertifizierungen wie ISO 27001?
☐ Skalierbarkeit & Zukunftsfähigkeit:
Lässt sich die Lösung bei Bedarf erweitern, z. B. bei Wachstum oder neuen Anforderungen?
➜ Erstellen Sie ein konkretes Anforderungsprofil für Ihr Unternehmen und gleichen Sie es systematisch mit dieser Liste ab. So finden Sie nicht nur eine technisch passende Lösung, sondern auch einen Partner, der Ihr Geschäftsmodell versteht.
Best Practices & Branchenbeispiele
Die erfolgreiche Umsetzung eines Digital Workplace hängt nicht nur von der Technik ab, sondern vor allem davon, wie sie ins Unternehmen eingeführt wird. Die folgenden Best Practices haben sich in der Praxis bewährt und bieten Orientierung für eine reibungslose Einführung.
Best Practices
Best Practice
Was sich bewährt hat
Externe Unterstützung
Fachliche Begleitung durch DMS-Spezialisten oder Digitalisierungspartner wie ScanProfi
Schrittweise Einführung
Kleine, kontrollierte Rollouts mit klarer Roadmap statt Komplettumstellung
Einbindung aller Abteilungen
Mitarbeitende frühzeitig beteiligen, denn Bottom-up Methode schafft höhere Akzeptanz
Tool-Integration statt Sammlung
Bestehende Systeme sinnvoll verknüpfen statt neuer Tools nebeneinander einführen
Interne Schulungen & Kommunikation
Schulungen mit Fokus auf Nutzen, nicht nur Funktion es mit aktivem Change-Management zu kombinieren
Anonymisierte Beispiele aus der Praxis
Aktuelle Trends & Entwicklungen
Der Digital Workplace entwickelt sich stetig weiter. Die folgenden Trends zeigen, welche Entwicklungen derzeit besonders relevant sind und worauf Organisationen bei der Weiterentwicklung ihrer digitalen Arbeitsumgebungen achten sollten.
Trend
Was aktuell wichtig ist
Künstliche Intelligenz
Systeme erkennen Inhalte automatisch, sortieren Dokumente und verbessern die Suche durch semantische Zusammenhänge.
Schrittweise Einführung
Moderne Plattformen stellen Nutzerfreundlichkeit in den Fokus, denn intuitive Oberflächen und individuelle Dashboards erhöhen die Akzeptanz.
Zero Trust & Datenschutz
Sicherheitsmodelle setzen auf minimale Rechtevergabe und kontinuierliche Prüfung; DSGVO-Konformität bleibt Pflicht.
Automatisierung & Workflows
Standardprozesse wie Freigaben, Benachrichtigungen oder Dokumentenlenkung laufen zunehmend automatisiert ab.
Automatisierung & Workflows
Digitale Arbeitsplätze sind mobil nutzbar und bündeln Kommunikation über E-Mail, Chat, Video und Taskmanagement in einem System.
Zukunftsausblick: Wohin entwickelt sich der Digital Workplace?
Der Digital Workplace wird sich in den nächsten Jahren von einem reinen Infrastrukturthema hin zu einem zentralen Treiber für Mitarbeiterbindung, Prozessintelligenz und Innovationsfähigkeit entwickeln. KI-gestützte Unterstützung, adaptive Benutzeroberflächen, nahtlose Integration externer Partner und intelligente Steuerung von Arbeitslasten werden dabei eine immer größere Rolle spielen.
Unternehmen, die heute in die richtigen Strukturen investieren, sichern sich langfristig nicht nur Effizienzgewinne, sondern auch Vorteile im Wettbewerb um Talente und Kunden.
Häufig gestellte Fragen
Ein Digital Workplace ist eine zentral organisierte, digitale Arbeitsumgebung, die Mitarbeitenden orts- und zeitunabhängigen Zugriff auf alle relevanten Tools, Daten und Kommunikationsmittel ermöglicht.
Alle Anwendungen sind in einer Plattform gebündelt. Mitarbeitende arbeiten gemeinsam an digitalen Inhalten, greifen auf zentrale Daten zu und kommunizieren über integrierte Kanäle.
Vorteile:
- Höhere Produktivität
- Flexible Arbeitsmodelle
- Zentrale Informationsverfügbarkeit
Nachteile:
- Technische Hürden
- Datenschutzanforderungen
- Umstellung und die Gefahr von Überforderung durch Tool-Vielfalt
Beispiele sind cloudbasierte Kollaboration in Projektteams, digitale Patientenakten im Gesundheitswesen oder automatisierte Workflows in der Verwaltung. Einsatzbereiche finden sich in nahezu allen Branchen und Abteilungen.
Digitale Arbeitsprozesse ersetzen manuelle Abläufe durch automatisierte, systemgestützte Schritte. Sie sorgen für mehr Effizienz, weniger Fehler und schnelleren Zugriff auf Informationen.