
Alben sind seit dem Aufkommen der Fotografie ein beliebtes Medium, um Bilder aufzubewahren und anzusehen. Seit der Entwicklung der Fotografie entwickelte sich auch das dazugehörige Album ständig weiter, passte sich neuen Gegebenheiten an und wurde schließlich auch digital. Der folgende Artikel enthält alle wesentlichen Informationen zu diesem Scan-Produkt.
Alben „kurz erklärt“
Ein Album, meist als Fotoalbum bezeichnet, ist ein Buch oder Heft, das analoge Fotografien sammelt und schützt. Es dient der Aufbewahrung, Präsentation und Organisation von Bildmaterial.
Definition: Alben
Fotoalben sind physische oder digitale Medien zur Sammlung von Fotografien. Sie können als:
- Bücher,
- Ringordner,
- Hefte,
- Einsteckalben
oder digital gestaltete Fotobücher vorliegen.
Je nach Ausführung verfügen Alben über Klebeflächen, Einstecktaschen, Kartonseiten oder Folienhüllen. Der Begriff „Album“ kann sich zwar auch auf Musikalben, beispielswiese CDs beziehen, im fotografischen Kontext beschreibt er jedoch stets ein Medium, das Bilder speichern, ordnen und präsentieren soll.
Arten und Historie
Die ersten Fotoalben waren noch aufwendig verziert und in Leder gebunden. Die Fotos im Inneren stammten von Berufsfotografen und wurden in Einschubfächer geschoben, aus welchen sie durch einen Ausschnitt in der Vorderseite zu sehen waren. Noch heute gestalten viele Familien ihre Fotoalben nach diesem Vorbild, wenn es um besondere Bilder der Familiengeschichte geht.
Später wurde aufwendig verzierter Karton durch dünne Plastik-Einsteckhüllen ersetzt, welche eine größere Anzahl von Bildern im Album erlaubten. Diese Entwicklung war notwendig, als die Fotografie auch für Amateure möglich war und jeder selbst vielfältigste Bilder aufnehmen konnte.
Neben den Einsteckalben kamen mit der Einführung der Digitalkamera auch Bücher in Mode, in denen die Fotos lediglich durch Klebestreifen an den Seiten hafteten. Die Fotos waren dadurch zwar weniger geschützt, aber da Bilder nun für geringere Kosten schnell entwickelt werden konnten, war dies nicht mehr von Bedeutung.
Heute sind es vor allem digitale Fotobücher, welche die Erinnerungen und Fotos bewahren. Sie werden online erstellt und dann professionell gedruckt. Dies erlaubt weitere Gestaltungsmöglichkeiten im Hintergrund, verschiedene Größen der Fotos etc.
Übersicht der Arten von Fotoalben
Einsteckalben
- Seiten bestehen aus transparenten Taschen
- Fotos werden einfach eingeschoben
- praktisch für viele Bilder in kurzer Zeit
- weniger ideal für Archivierungszwecke, da Kunststoff Feuchtigkeit einschließen kann
Klebealben / selbstklebende Seiten
- Fotos werden aufgeklebt oder mit Klebeecken befestigt
- kreative Gestaltung möglich
- viele historische Familienalben sind so aufgebaut
- geeignet für besondere Ereignisse (Hochzeit, Geburtstage, Reisen)
Spiral- & Ringalben
- flexible Erweiterung der Seiten
- beliebt für Scrapbooking
- ideal für thematische Sammlungen (z. B. Kinderjahre, Urlaubsreisen)
Digitale Fotobücher
- online gestaltet, professionell gedruckt
- vielfältige Designoptionen, Formate und Layouts
- ideal für regelmäßige Jahres- oder Reisebücher
Materialien & Qualität
Das Material eines Albums entscheidet darüber, ob Fotos langfristig geschützt oder über die Jahre beschädigt werden.
Empfehlenswerte Materialien
- säurefreie Kartonseiten
- pH-neutrales Papier
- Fotoklebeecken statt Klebestreifen
- hochwertige Schutzfolien ohne PVC
- feste Einbände aus Leinen, Leder oder Hartkarton
Materialien, die Schäden verursachen können
- PVC-Plastikhüllen → fördern „Schwitzen“ der Fotos
- billige Klebefolien → verfärben Bilder langfristig
- säurehaltiger Karton → beschleunigt Verfall
- stark klebende Fotoecken → schwer entfernbar ohne Beschädigung
Aufbewahrung
Fotoalben sind in der Regel nicht empfohlen, um Fotos aufzubewahren. Sie dienen zwar der schönen Aufbereitung und Präsentation, haben jedoch auch viele Nachteile. Besonders solche mit Einsteckhüllen aus Plastik sorgen oft dafür, dass die Fotos „schwitzen“ und die dadurch entstehende Feuchtigkeit die Bilder beschädigt.
Eine Luftfeuchtigkeit von etwa 30 % und eine Temperatur von etwa 15 °C sind ideal zur Aufbewahrung von analogen Fotos. Für eine langfristige Haltbarkeit empfiehlt sich jedoch die Digitalisierung der Bilder.
Digitalisierung
Das Digitalisieren von Fotoalben kann mit einem einfachen Scanner durchgeführt werden, wenn die Fotos einzeln herausgenommen werden. Dies bedeutet jedoch sehr viel Arbeit, welche gerade bei einer größeren Masse besser durch einen Scandienstleister wie ScanProfi durchgeführt wird. Dies spart Arbeit, Zeit, und garantiert eine optimale Qualität der Scans.
Warum Fotos digitalisieren?
Auch bei sorgfältiger Lagerung altern Fotos: Sie verblassen, verfärben sich oder wellen sich mit der Zeit. Die Digitalisierung bietet daher zahlreiche Vorteile:
Vorteile der Digitalisierung
- dauerhafte Sicherung der Inhalte
- einfache Sicherungskopien (Cloud, externe HDDs, NAS)
- leichte Weitergabe an Familie und Freunde
- Möglichkeit der digitalen Bearbeitung
- Integration in Fotobücher, Präsentationen oder Diashows
Analoge Bilder bleiben so über Generationen erhalten.
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- Hohe Sorgfalt & Datenschutz
- Archivierung in verschiedenen Dateiformaten
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Häufig gestellte Fragen
Alben sind allgemein betrachtet eine Zusammenstellung thematisch verwandter Themen. Der Begriff wird jedoch häufig synonym mit „Fotoalbum“ verwendet und bezeichnet in diesem Fall ein Buch, welches zum Sammeln von Fotografien gemacht ist. Album kann jedoch auch eine Musikkollektion von Musikern betiteln.
Ein Negativ kann in einer Dunkelkammer unter dem Einfluss verschiedener Chemikalien vervielfältigt werden.
Ja, theoretisch ist das möglich. Für ein angemessenes Ergebnis sollte das Negativ von hinten beleuchtet werden, während es abfotografiert wird. Um eine optimale Qualität zu erhalten, sollten Negative jedoch von professionellen Scandienstleistern wie ScanProfi digitalisiert werden.